Tübingen: Entscheidung über Verpackungssteuer vertragt

Datum: 09.10.2019

50 Cent pro Einweg-Becher, -Box und -Teller, 20 Cent pro Besteck: Diese Steuer wollte die Tübinger Verwaltung ab 1. April 2020 von Betrieben erheben, um der Müllflut in der Innenstadt Herr zu werden. Der Tübinger Gemeinderat hatte sich im Dezember vergangenen Jahres mit großer Mehrheit auf eine Verpackungssteuer geeinigt.

Jetzt hat der Tübinger Verwaltungsausschuss die Entscheidung, auf Einwegverpackungen eine Steuer zu erheben, mit knapper Mehrheit von einer Stimme vertagt. Das berichtet der Reutlinger Generalanzeiger: Erst solle abgewartet werden, wie die Bundesregierung die EU-Richtlinie für Einwegplastik gesetzgeberisch umsetze.

Reutlinger Generalanzeiger, Meldung vom 8.10.2019