Stadt Bonn: Schadenersatzklage gegen ehemaligen leitenden Mitarbeiter im Zusammenhang mit WCCB erfolglos

Datum: 14.01.2020

Die Stadt Bonn ist mit einer Schadenersatzklage gegen den früheren Leiter des Städtischen Gebäudemanagements im Zusammenhang mit dem World Conference Center Bonn (WCCB) nun auch in zweiter Instanz gescheitert. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln hat die Entscheidung der Vorinstanz bestätigt und die Berufung der Stadt zurückgewiesen.

Die Stadt hatte dem ehemaligen Mitarbeiter die Verletzung seiner Controllingaufgaben vorgeworfen und Schadenersatz in Höhe von 500.000 Euro verlangt. Das Arbeitsgericht Bonn hatte eine grobe Pflichtverletzung des Mitarbeiters verneint und die Klage zudem wegen der Versäumung der einschlägigen Ausschlussfrist abgewiesen.

Das Landesarbeitsgericht Köln hat diese Entscheidung bestätigt. Die Revision wurde nicht zugelassen.

Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 09.01.2020, 8 Sa 787/18