Steuerkanzlei Börsch

 

Jörg Börsch              

Dipl. Betriebswirt - Steuerberater

Lexikon Steuer


Veräußerungsgewinn

Veräußerungsgewinne können zu folgenden Einkunftsarten gehören:

  • Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft

  • Einkünfte aus Gewerbebetrieb

  • Einkünfte aus selbständiger Arbeit

  • sonstige Einkünfte (private Veräußerungsgeschäfte).

Gewinne aus der Veräußerung betrieblicher Wirtschaftsgüter können innerhalb der ersten drei Einkunftsarten entstehen. Dabei ist der Veräußerungsgewinn der Betrag, der den Veräußerungspreis abzüglich dem Wert des Betriebsvermögens und den Veräußerungsgkosten übersteigt (Veräußerungspreis ./. Buchwert des Betriebsvermögens ./. Veräußerungskosten = Veräußerunsggewinn). Dieser Veräußerungsgewinn unterliegt der Besteuerung.

Im Fall einer Betriebsveräußerung wird der Veräußerungsgewinn steuerlich begünstigt (Freibetrag, ermäßigter Steuersatz nach § 34 EStG), wenn der Unternehmer sein 55. Lebensjahr bereits vollendet hat oder dauernd berufsunfähig ist. Hierbei wird ein Freibetrag von 51.200 Euro gewährt. Der Freibetrag ermäßigt sich um den Betrag, um den der Veräußerungsgewinn 154.00 Euro übersteigt. Der Freibetrag steht einem Steuerpflichtigen nur einmal im Leben zur Verfügung.

Gesetze und Urteile (Quellen)

§ 16 EStG

§ 34 EStG