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Keller & Püschel

Progressionsvorbehalt-Rechner: Um Veranlagungszeitraum 2018 erweitert

Datum: 14.09.2017

Auf den Seiten des Bayerischen Landesamts für Steuern (LfSt) steht ab sofort ein  Progressionsvorbehalt-Rechner zur Verfügung, der auch den  Veranlagungszeitraum 2018 erfasst.

Entgelt-, Lohn- und Einkommensersatzleistungen, wie Arbeitslosengeld, Krankengeld, Mutterschaftsgeld oder das Elterngeld, der Aufstockungsbetrag bei Altersteilzeit und bestimmte Einkünfte blieben bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens zwar außer Ansatz, erläutert das LfSt. Durch ihre Berücksichtigung im Rahmen des so genannten Progressionsvorbehalts beeinflussten sie jedoch den Steuersatz und damit die Einkommensteuer.

Der Progressionsvorbehalt-Rechner ermittele die einkommensteuerliche Belastung (Einkommensteuer ohne Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) unter Berücksichtigung des Progressionsvorbehalts und informiere über die prozentuale und betragsmäßige Mehrbelastung.

Welche Leistungen und Einkünfte im einzelnen dem Progressionsvorbehalt unterliegen und mit welchem Betrag diese anzusetzen sind (zum Beispiel gegebenenfalls Verminderung durch den Abzug von Werbungskosten), regele § 32b des Einkommensteuergesetzes.

Bayerisches Landesamt für Steuern, PM vom 12.09.2017